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SPD-Unterbezirk bekennt sich zur freifließende Donau

Veröffentlicht am 16.09.2009 in Unterbezirk

Mit der SPD-Landtagsfraktion auf großer Fahrt nach Vilshofen
Bis auf den letzten Platz besetzt, stach die MS DEGGENDORF bei strahlendem Spätsommer-Wetter in See und brachte mehr als 300 Teilnehmer von Deggendorf nach Vilshofen und zurück. Mit dabei eine starke Delegation aus dem Unterbezirk Straubing. Neben den SPD- Mandatsträgern aus der Region informierten der Bund Naturschutz die Mitreisenden über die Situation an der frei fließenden Donau zwischen Straubing und Vilshofen sowie die Folgen eines staugestützen Ausbaus dieses Flussabschnitts.

"Man muss den Menschen einmal vor Augen führen, was sie durch den Donau-Ausbau, wie ihn die Staatsregierung und die Energiewirtschaft plant, verlieren werden", so der Ansatz, mit dem der Straubinger Landtagsabgeordnete Reinhold Perlak in der SPD- Landtagsfraktion für eine Schifffahrt auf der noch frei fließenden Donau geworben hat. Franz Maget und die Fraktionsspitze schloss sich seiner Idee an und organisierte am vergangenen Sonntag eine Fahrt auf der MS DEGGENDORF von Deggendorf nach Vilshofen und zurück. Bruni Irber MdB, Franz Maget und 10 weitere SPD- Abgeordnete aus ganz Bayern schlossen sich ihren drei niederbayerischen Kollegen, Johanna Werner- Muggendorfer, Bernhard Roos und Reinhold Perlak mitten in der heißen Wahlkampfphase an, um die bedrohte Donau zwischen Deggendorf und Vilshofen persönlich zu erleben.

Reinhold Perlak stellte während der Fahrt die Positionen der SPD zum Donauausbau und die wirtschaftlichen und ökologischen Widersprüche dar. Der Kreisvorsitzenden Georg Kestel vom Bund Naturschutz informierten die Teilnehmer an den jeweiligen Streckenabschnitten, über wissenswerte ökologische Hintergründe und durch den Ausbau zu befürchtenden Einschnitte in das natürliche Gleichgewicht der Flusslandschaft. "Nur wer mit eigenen Augen sieht und mit allen Sinnen erlebt, wie einzigartig diese Flusslandschaft ist, der kann verstehen, warum der Ausbau der frei fließenden Donau mit solcher Leidenschaft bekämpft wird", so die Befürworter der naturnahen Ausbauvariante A im Einklang. "Schon der schonende Ausbau ist ein Kompromiss, zwischen Natur und Wirtschaft, der staustufengestützte Ausbau ist das Ende der natürlichen Flussdynamik und des daraus resultierenden Ökosystems", so die Fachleute.

"Mit der Stimmabgabe am 27. September entscheiden die Menschen in der Region nicht nur über die Zukunft Deutschlands, sondern auch über die Zukunft der Donau und unserer Heimat", so Reinhold Perlak in seinem Appell an die Teilnehmer. "Machen Sie Ihr Kreuz bei der SPD, dann bleibt die Donau so erhalten, wie Sie sie heute erlebt haben. Gewinnt Schwarz- Gelb, dann stirbt das letzte Stück frei fließende Donau in Bayern, denn Ernst Hinsken und die CSU werden sie in der Koalition mit CDU und FDP den Interessen der Energie- und Bauwirtschaft opfern." Die Mitglieder des SPD-Unterbezirks Straubing unterstützen Michael Adam in seiner Kandidatur. "Hinsken ist einer der größten Betonköpfe in der CSU-Fraktion – für ihn ist nur eine betonierte Donau, eine gute Donau - und das sagt der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung! Unsere freifließende Donau muss Weltkulturerbe sein, dann hat die ganze Region einen Nutzen davon", so UB-Vorsitzender Martin Panten.

Foto: v.l. Rita Hagl Bundestagskandidatin, Reinhold Perlak MdL, Bruni Irber MdB, Johannes Faden OV-Vorsitzender Geiselhöring, Eva Geisperger, OV-Vorsitzende Neukirchen, Franz Maget Fraktionsvorsitzender der LT-Fraktion, Johanna Werner-Muggendorfer MdL, Martin Panten UB-Vorsitzender, Gudrun Peters Bezirksrätin, Irene Ilgmeier und Herta Neumeier AG 60plus Vorsitzende

 

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