Von links MdL Perlak, Schwester Doris, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Rinderspacher SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher beendet seine ROTE RADLER-Tour in Mallersdorf – SPD ist bereit zur Regierungsübernahme
Mit den 56 Kilometern vom Bogenberg zum Klosterberg in Mallersdorf machte Markus Rinderspacher am Sonntag die 1000 Kilometer voll, die er auf seiner Sommer-Radltour durch die sieben bayerischen Regierungsbezirke zurücklegte. Nach dem letzen Anstieg am Klosterberg waren die ROTEN RADLER mit MdL Reinhold Perlak geschafft und freuten sich auf den letzen Programmpunkt der Tour: die Führung durch die Klosterbrauerei mit Sr. Doris und einem frischen Zoigl-Bier. Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen die Teilnehmer die Radltour durchs Labertal gemütlich ausklingen und wagten einen Blick in die Zukunft.
Einige bewegte Bilder vom Start am Bogenberg mit Markus Rinderspacher gibt es bei TV-Aktuell einzusehen TV-aktuell Video
Ortsvereinsvorsitzender Martin Kreutz übernahm in Geiselhöring beim Info-Stand am Stadtplatz die Führung. Über den Labertalradweg ging es dann in Richtung Markt Mallersdorf-Pfaffenberg. Als Marktgemeinderat konnte er während der Fahrt die Gruppe auch mit einigen Informationen über den Markt und das Kloster versorge, welche sich beide bei wunderschönem Wetter im besten Licht präsentierten.
Beeindruckt waren die Besucher von der Leistung, die Sr. Doris und ihr Mitarbeiter jeden Tag in der klostereigenen Brauerei leisten und nahmen gerne die Kritik entgegen, die Sr. Doris in ihrer unverblümten Art den Politikern mit auf den Heimweg gab. „Die Politik hat sich inzwischen so weit von den einfachen Menschen entfernt, dass sie nicht mehr versteht, dass kleine Handwerksbetriebe, wie auch unsere Klosterbrauerei, mit den Rahmenbedingungen die für Großbetriebe erlassen werden, nicht überleben können. Wenn die Politiker die Lebensbedingungen der Menschen nicht mehr kennen oder wahrnehmen, brauchen sie sich über Politikverdrossenheit und abnehmende Wahlbeteiligungen nicht zu wundern.“ Markus Rinderspacher besuchte während seiner 17tägigen Radtour insgesamt 4 Brauereien und meinte ehrlich: „Das Beste kam zum Schluß!“ Markus Rinderspacher bedankte sich für die Organisation und den herzlichen Empfang in den Ortsvereinen, die auf der Strecke lagen und von denen immer wieder eine ganze Reihe von Mitgliedern die Tour begleiteten. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit der SPD nun endgültig wieder aufwärts geht. Ich habe überall, nicht nur hier im Labertal, erlebt, dass die Ortsvereine aktiv und mit neuen Ideen die Ideale der Sozialdemokratie hochhalten und den Menschen vor Ort vermitteln. Wir arbeiten hart an uns und wir sind bereit die Regierung zu übernehmen – die Zeiten dafür waren nie besser.“ Markus Rinderspacher machte diesen Anspruch nicht nur an dem katastrophalen Eindruck der regierenden Koalition in München und Berlin fest, sondern auch an der Tatsache, dass es jede andere Partei in Bayern sehr genau prüfen werde, ob sie eine Regierungskoalition mit der CSU eingehen wolle. „Nach den Erfahrungen, die die FDP nun mit der CSU gemacht hat, wird doch niemand mehr so verrückt sein, sich auf ein weiteres Regierungsexperiment einzulassen. Die bessere Alternative: unsere BayernSPD!“
MdL Reinhold Perlak zeigte sich ebenfalls erfreut, wie die Parteistrukturen die neue Atmosphäre in der BayernSPD, die mit dem Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher eingezogen ist, aufnehmen und sich daran beleben. „Wir haben gezeigt, dass die Sozialdemokraten mit den Ministern Steinmeier, Scholz und Steinbrück die aufziehende Krise erkannt und die Weichen gestellt haben, damit wir sie gut durchstehen konnten. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir für Bayern die besseren Konzepte haben: die Energiewende auf Basis der Erneuerbaren Energien, die Gemeinschaftsschule, damit die Schule und die Kinder im Ort bleiben können, die Ziele unserer Landesentwicklung, vor allem im ländlichen Raum, damit die Lebensbedingungen einheitlich gestaltet werden können, den Erhalt der Städtebauförderung um unsere Dörfer und Städte und damit auch die Handwerker und Geschäfte vor Ort zu fördern sowie die kommunale Daseinsvorsorge, damit die Menschen in ihrem eigenen Wohnumfeld gut leben können.“
Der anstrengende Tag auf dem Rad fand einen gemütlichen Abschluss im Biergarten des vor kurzem umgebauten Klosterbräustüberls. Bei deftigen Schmankerln und gutem Klosterbier genoss der Tross der Radfahrer und die Mitglieder des Orstvereins die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Gruppe am Ziel, 1. Reihe von links MdL Perlak, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Rinderspacher, Ortsvorsitzender Kreutz