Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins beteiligten sich am Samstag, dem 27.02.2009, ab 17.00 Uhr beim Fischessen der Ergoldsbacher SPD. Der Spitzenkandidat der bayerischen SPD für die Bundestagswahl, MdB Florian Pronold, und der Kandidat Harald Unfried aus Landshut sind die Redner des Abends gewesen. In einer engagierten Rede rechnete Florian Pronold mit der Politik der CSU unter Horst Seehofer ab. Die Bundeskanzlerin, so Pronold, profitiere in der Wirtschaftskrise- und Finanzkrise von den SPD-Ministern Steinmeier, Steinbrück, Scholz und Tiefensee, von denen das Konjunkturpaket im Wesentlichen stamme.
Viele Ortsvereine, die sich im Arbeitskreis Labertal zusammengeschlossen haben, sind der Einladung des Ergoldsbacher Ortsvereins zum Fischessen gerne gefolgt. Aus dem Ortsverein Mallersdorf-Pfaffenberg kamen stellvertretender Vorsitzender Heinrich Kaiser, Orga-Leiter Franz Windirsch und Ehrenvorsitzender Dieter Gipser mit zur Rede und zum Gespräch mit MdB Florian Pronold.
"Ich muss die Kanzlerin für ihren Führungsstil ausdrücklich loben: Es ist Ausdruck eines modernen Führungsstils, dass sie SPD-Minister in der Krise schalten und walten lässt. Das ist gut für Deutschland," so Florian Pronold. So habe Arbeitsminter Olaf Scholz durch das Kurzarbeitergeld dafür gesorgt, dass es den Betrieben möglich sei, ihre Stammbelegschaften im Betrieb zu lassen und nicht zu entlassen.
Pronold machte an Hand vieler Beispiele klar, dass es die SPD ist, die sich für die Rechte der Arbeitnehmer einsetzt. Die SPD hat das Aufbrechen der Tarifautonomie durch die CDU bisher verhindert, genau wie die Abschaffung des Kündigungsschutzes. Auch die Steuerfreiheit von Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit hat die SPD verteidigt und wird sie verteidigen.
Zum Schluss warnte er noch ausdrücklich vor einer schwarz-gelben Koalition. Der ovn der FDP propagierte grenzenlose Wirtschaftsliberalismus sei verantwortlich für die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise. "Schwarz-Gelb darf die Umfragen gewinnen, wir gewinnen die Wahlen!"
_w300px.jpg)