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OV Mallersdorf-Pfaffenberg fährt zu "Info-Tour zur Gemeinschaftsschule" nach Geiselhöring

Veröffentlicht am 02.07.2011 in Ortsverein

Gemeinschaftsschule - die bessere Antwort für Bayern
Schule einfach neu denken - Entscheidend sind die Eltern vor Ort

Der Ortsverein Mallersdorf-Pfaffenberg wird sich am Donnerstag, den 07.07.2011 um 20h in der Pizzeria Gardasee in Geiselhöring, mit dem Ortsvorsitzenden Martin Kreutz an der Spitze über das Thema Gemeinschaftsschule informieren.

Auszug aus dem Artikel des SPD-Arbeitskreises Labertal:
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„Die Schülerzahlen sinken dramatisch, immer mehr Eltern schicken ihre Kinder auf Gymnasium und Realschule, die Mittelschule ändert daran nichts“, so die Einschätzung der Geiselhöringer SPD zur aktuellen Schullandschaft und will deshalb mit den Eltern und Gemeindevertretern einen eigenen Weg in die Zukunft gehen. Am 7. Juli starten MdL Reinhold Perlak und der stellvertretende Bezirksvorsitzende der NiederbayernSPD, Peter Stranninger – selbst Vater einer angehenden Erstklässlerin – die Informationsreihe zum Zukunftsmodell Gemeinschaftsschule in Geiselhöring. Zur Veranstaltung um 20 Uhr in der Pizzeria Gardasee sind Eltern, Elternbeiräte, Lehrer und interessierte Stadträte herzlich eingeladen.

„Wenn die Kinder weniger werden, muss man aufhören zu sortieren und die Kinder möglichst lange gemeinsam lernen lassen. Vor allem muss ihre Schule Angebote haben, die Eltern und Kinder auch wirklich nachfragen, wie den echten Realschulabschluss und die Übertrittsmöglichkeit zum Gymnasium“ so Reinhold Perlak zum Konzept der Landtags- SPD für eine zukunftsweisende Schulpolitik mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule. „Die Gemeinschaftsschule soll als Ganztags- Schul- Angeboten Realschulen und Gymnasien nicht ersetzen, sondern eine Alternative zum bestehenden Schulsystem bieten. Eine regionale Gemeinschaftsschule ist als Alternative machbar – auch in Geiselhöring“, so Peter Stranninger, der sich intensiv mit dem neuen Schultyp befasst hat.

„Wenn wir uns für dieses Modell entscheiden, dann können in unserem hervorragend ausgestatteten Schulhaus Kinder und Jugendliche in den nächsten Jahren, ja Jahrzehnten weiter lernen und – neu für Geiselhöring – den echten Realschulabschluss am Ort , den Übertritt in die gymnasiale Oberstufe und schließlich das Abitur erreichen“, so SPD- Ortsvorsitzender Johannes Faden.

Nur mit Zustimmung der Elternschaft für dieses Schulmodell soll die ergänzende Schulart Gemeinschaftsschule in Geiselhöring kommen und um ihre Akzeptanz will die SPD im neuen Schuljahr werben. „Die Gemeinschaftsschule ist keine Einheitsschule, sondern eine Schule der Zukunft. Mit der Gemeinschaftsschule werden die bestehenden Schularten nicht abgeschafft, sondern das dreigliedrige bayerische Schulsystem um eine sinnvolle Alternative für Schüler und Eltern ergänzt“ so Reinhold Perlak, der für die Organisation der Schulforen in seinen Wahlkreisen verantwortlich zeichnet. „Wir wollen im Vorfeld das Konzept vorstellen und die Multiplikatoren informieren“, so seine Intention.

„ Die Eltern wollen die bestmögliche Schule für ihre Kinder, die Lehrer einen modernen und erfolgsorientierten Unterricht, die Bürgermeister Planungssicherheit und die Schule als Standortfaktor – denn eine Kommune ohne Schule hat schon verloren“ , gibt Peter Stranninger zu bedenken. "Ein neues Schulkonzept hat keinen Sinn, wenn es nicht offensichtliche Vorteile bringt. Die von uns gewollte Gemeinschaftsschule bringt den Kindern bessere wohnortnahe Bildung und hilft den Kommunen – vor allem auf dem flachen Land – ihre Schulstandorte zu erhalten. Die Schule am Ort ist ein wichtiger Standortfaktor – ist sie weg, dann hilft auch kein neues Baugebiet, keine Strukturprogramme".

Johannes Faden: "Die SPD setzt sich für gleiche Bildungschancen für alle ein. Das dreigliedrige Schulsystem in Bayern wird diesem Anspruch schon lange nicht mehr gerecht. Deshalb sind integrative Schulen wie die Gemeinschaftsschule notwendig, in denen die Schülerinnen und Schüler länger gemeinsam lernen können und in denen ihre individuellen Fähigkeiten optimal gefördert werden. Die individuelle Förderung und die sozialen Kompetenzen rücken in der Gemeinschaftsschule in den Vordergrund. Unsere Kinder haben ein Recht auf eine kindgerechte Schule, die ein Lernen ohne Brüche und ohne Druck, in einer Kultur des Miteinanders ermöglicht und nicht schon in der Grundschule die Ellenbogenmentalität fördert.“
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