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Planungen für die Labertaltrasse weiter auf Eis gelegt

Veröffentlicht am 22.08.2011 in Ortsverein

Konkreter Zeitplan für die Erstellung der Planfeststellungsunterlagen kann derzeit noch nicht benannt werden.

Das Straßenbauamt Passau teilte am 27. Juni der "BI Labertalaue" auf telefonische Anfrage mit, dass wegen der Planungen für eine ökologische Alternative der Umgehung Geiselhöring und auch wegen anderer wichtiger Projekte das Planfeststellungsverfahren für die Umgehung Mallersdorf-Pfaffenberg bis Ende des Jahres "ausgebremst" sei. Weiter wurde erklärt, dass an der Prüfung der geforderten Unterführungen nicht weiter gearbeitet wird. Genaueres dazu wollte MdL Reinhold Perlak mit einer schriftlichen Anfrage ergründen. Die Antwort liegt nun vor.

Der Straubinger Angeordnete wollte u.a. wissen, ob es zutrifft, dass das Planfeststellungsverfahren für die Umgehung Mallersdorf-Pfaffenberg weiter verschoben werden musste – und wenn ja, wie die neuen Zeitfenster aussehen würden. Darauf antwortete die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium, dass "vor dem Hintergrund der noch nicht abgeschlossenen Fortschreibung des Aus­bauplanes für die Staatsstraßen, des zu erwartenden und vorhandenen Baurechts im Zuge von Staatsstraßen in Niederbayern (ca. 90 Mio. €), der vorrangigen Bear­beitung anderer Projekte und der nur begrenzt vorhandenen Planungskapazitäten des Staatlichen Bauamtes Passau die Erarbeitung der Planfeststellungsunter­lagen für die Ortsumgehung von Mallersdorf-Pfaffenberg noch nicht begonnen hat. Ein konkreter Zeitplan für die Erstellung der Planfeststellungsunterlagen für die Ortsumgehung von Mallersdorf-Pfaffenberg und das anschließende Planfeststel­lungsverfahren kann derzeit noch nicht benannt werden".

Weiter wollte Perlak wissen, ob es zutrifft, dass die bereits vor Jahren erfolgte Planung zum "engen Südring Geiselhöring" die Planungskapazität des Straßenbauamtes derart beanspruchen, dass es die Planungen für Mallersdorf-Pfaffenberg zurückstellen muss, oder ob weitere Alternativen geprüft würden? Darauf hin erklärte die Baubehörde ein deutliches "NEIN"- Um bei der Ortsumgehung Geiselhöring-Hirschling für die Trasse Haindling-Süd einen Planfeststellungsbeschluss zu erwirken, sei speziell wegen der Wie­senweihe eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erforderlich. Hierzu würden derzeit die artenschutzrechtlichen Auswirkungen einer bahnparallelen Al­ternativtrasse (sog. enger Südring) erarbeitet. "Bauamtseigene Personalkapazitä­ten werden dadurch nur in geringem Umfang beansprucht."

Auf die Frage, ob für die Umgehung Mallersdorf-Pfaffenberg, die, für die Verbindung der Ortsteile Mallersdorf und Pfaffenberg einerseits und Mallersdorf-Bahnhof, Nieder-, Oberlindhart und Westen andererseits, dringend benötigten Unterführungen nicht weiterverfolgt würden, antwortete die Behörde: "Eine eingehende Prüfung der Forderungen hinsichtlich Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer hat noch nicht stattgefunden. Dies wird im Rahmen der weiteren Planungsschritte erfolgen."

 

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