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Ilgmeier mit 98,2 Prozent erneut im Landesvorstand der AsF

Veröffentlicht am 21.07.2008 in Arbeitsgemeinschaften

Die in Straßkirchen wohnende ver.di-Mitarbeiterin und seit Jahrzehnten engagierte Sozialdemokratin Irene Ilgmeier wurde kürzlich in München mit 98,2 Prozent (!) ein weiteres Mal in den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) gewählt. Ihr nächstes Ziel: Sie möchte ihre Erfahrungen in den niederbayerischen Bezirkstag einbringen – und kandidiert daher im September für ein Amt in diesem Gremium.

Irene Ilgmeier setzt sich schon jahrzehntelang für die Beschäftigten und Mitglieder der Gewerkschaft ver.di (vorher Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, ÖTV) ein. Gemeinsam mit ihrem Mann Adi gehört die Wahl-Straßkirchnerin auch zum harten Kern der SPD im Landkreis Straubing-Bogen. "Ich bin Sozialdemokratin durch und durch", hat sie kürzlich einmal in einem Gespräch gestanden. Doch das möchte sie inhaltlich, nicht partei-konform verstanden wissen. Wenn sie sich in einer Sache festgebissen hat, dann bleibt sie so lange dran, bis sich der Erfolg eingestellt hat.

Ungerechtigkeit, unsoziales Verhalten und Politik, die am Bürger vorbeigeht, gehören zu den Feldern, die sie für wichtig hält, anzuprangern. "Ganz aktuell beschäftigt mich das Thema 'Pendlerpauschale' sehr intensiv", lässt sie erkennen, und dass sie über das "Pseudo-Engagement" des CSU-Vorsitzenden Erwin Huber nicht sehr überrascht ist. "Die CSU nutzt jeden Strohhalm an der Macht zu bleiben. Huber und seinen Partei-Kumpanen geht es nicht um das Wohl des Bürgers, das haben sie in der Vergangenheit öfter als einmal bewiesen". Sie behauptet: "Die CSU war mit der Totengräber der Pendlerpauschale und will diese nun auf einmal wieder zum Leben erwecken."

Irene Ilgmeier zeigt auch Fakten zu ihrer Behauptung auf: "Es waren CDU und CSU, die im Jahr 2005 mit der Forderung nach der Kürzung der Pendlerpauschale in die Bundestagswahl und die Koalitionsverhandlungen gezogen sind. Kirchhoff wollte sie sogar ganz abschaffen. Die SPD hat sich gegen die Kürzung ausgesprochen." Die Union habe sich im Koalitionsvertrag mit der Kürzung der Pendlerpauschale durchgesetzt. Die SPD habe im Gegenzug die Steuerfreiheit der Nacht-, Schicht- und Sonntagsarbeit erhalten. Trotzdem hätten die SPD-Finanzpolitiker im Bundestag einen Versuch unternommen, die Pendlerpauschale weiterhin ab dem ersten Kilometer zu gewähren. Das hätte die Masse der Pendler besser gestellt, als es nach der jetzigen Gesetzeslage der Fall ist. "Die Fachpolitiker der Union, die für eine solche Lösung offen waren, wurden von ihrer CDU/CSU-Fraktionsspitze zurück gepfiffen", kritisiert Irene Ilgmeier die Tatsache, dass bei der Union die Parteiinteressen vor Sachlichkeit und Bürgernähe stünden.

Während die CSU in Bayern immer so tue, als hätte sie mit schwierigen Entscheidungen in Berlin nichts zu tun, habe die CSU-Landesgruppe es abgelehnt, die Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer zu erhalten, stellt Ilgmeier die CSU-Politiker an den Pranger. Wörtlich sieht Ilgmeier die aktuelle politische Situation so: "In Berlin den Menschen etwas wegnehmen und in Bayern 'Haltet den Dieb' rufen" und urteilt: "Eine altbekannte Strategie der CSU".

 

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