BayernAtlas

>

Counter

Besucher:2880120
Heute:51
Online:1

Leserbrief von Ute Kubatschka

Veröffentlicht am 13.06.2019 in Lokalpolitik

Zum Artikel „Stadtspitze willnicht mehr“, LZ vom 1. Juni:

Das Skulpturenmuseum im Hofberg der Fritz und Maria Koenig Stiftung wurde als eigenständiges Museum mit einem hohen künstlerischen Anspruch errichtet. Der Stiftungsvorstand setzt sich paritätisch aus Vertretern der Stadt und aus dem Kulturbereich zusammen. In einer der ersten Sitzungen wurde Frau Stefanje Weinmayr als Leiterin des Skulpturenmuseums berufen und mit der Betreuung der Stiftung beauftragt. 1996 wurde der

Stiftungsvorstand mit der Erstellung eines Nutzungskonzepts beauftragt. Das beinhaltet auch die Entscheidung, welche Künstler und Werke neben Koenig ausgestellt werden. Infolge wurden alle Aktivitäten der Stiftung innerhalb und außerhalb des Skulpturenmuseums im  Stiftungsvorstand behandelt, beschlossen und turnusmäßig im Kultursenat der Stadt Landshut vorgestellt und die Zustimmung eingeholt. Frau Weinmayr setzte diese Beschlüsse stets mit großer Sorgfalt und Anerkennung um. Unter ihrer Leitung hat sich das Skulpturenmuseum zu einem modernen Museum auf der Höhe der Zeit entwickelt, mit einer Vielfalt an künstlerischen Angeboten. Nach dem Tode von Prof. Fritz Koenig im Februar 2017 hat Frau Weinmayr eine vorbereitete Ausstellung mit dem Künstler Marino Marini dem Stiftungsvorstand vorgeschlagen. Der Vorstand befürwortete eine Marino-Marini-Ausstellung im Jubiläumsjahr im Gegenzug zur Florentiner Retrospektive.

So weit, so gut. Leider kam dann

alles anders. Herr Oberbürgermeister Putz stellte das Skulpturenmuseum unter das Dach des Stadtmuseums. Herr Dr. Niehoff wurde der Vorgesetzte von Frau Weinmayr. OB Putz bestätigte in der Zeitung, dass sich nichts ändern würde und Frau Weinmayr weiterhin Leiterin des

Skulpturenmuseums bleibe. Was er jedoch verschwieg, ist die Tatsache, dass er alle Kompetenzen zur Führung eines Museums in die Hände von Herrn Niehoff legte. Frau Weinmayr stand also plötzlich vor dem Nichts. Laut Satzung der Stiftung hätte der Stiftungsvorstand im Vorfeld von diesem massiven Eingriff in die Leitung des Skulpturenmuseums gefragt werden müssen. Die Marino-Marini-Ausstellung wurde im

Alleingang von Herrn Niehoff abgesagt, er hat sich somit über die Beschlüsse des Stiftungsvorstands und des Kultursenats hinweggesetzt. Herr Niehoff bestimmt jetzt alleine

was im Skulpturenmuseum stattfindet. Frau Weinmayer hat sich redlich bemüht, das Erbe Fritz Koenigs zu verteidigen und die Stiftung Koenigs in dessem Sinne zu erhalten. Ihr Anspruch, wieder mehr Mitspracherecht in Stiftung und Museum zu erhalten, wurde von Seiten der Stadt auf eine ganz persönliche Ebene geschoben. Ein vom Gericht vorgeschlagenes Güterichterverfahren wurde „von der Stadtspitze die nicht mehr will“ jetzt bereits zum

zweiten Mal abgelehnt. Eine Zusammenarbeit mit Frau Weinmayr ist von der Stadt nicht mehr erwünscht. Frau Weinmayr hat laut obigem Bericht von ihrem ehemaligen Vorgesetzten

Herrn Bohmmeyer „stets nur erstklassige Bewertungen“ erhalten. Während in der Regel gute Benotungen der geleisteten Arbeit in vielen Betrieben zu Beförderungen führt, kann das bei der Stadtspitze Landshut sogar zum Verlust der Arbeitsplatzes führen.

Quo vadis, Skulpturenmuseum?

Ute Kubatschka

84032 Landshut

 

Homepage SPD Stadtverband Landshut

SPD Mallersdorf-Pfaffenberg auf Facebook

Neuigkeiten

07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

07.07.2020 10:14 Rix/Ortleb zu Gleichstellungsstiftung
Gleichstellungsstiftung des Bundes kommt Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben sich die Koalitionsfraktionen auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung verständigt und damit den Weg für eine nachhaltige Gleichstellung in allen Lebensbereichen geebnet. „Gleichstellung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstiftung nehmen wir die

04.07.2020 10:29 Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten
Der Deutsche Bundestag hat heute das Kohleausstiegsgesetz und Strukturstärkungsgesetz beschlossen und stellt damit die Weichen für eine sozialverträgliche und klimaneutrale Wirtschafts- und Energiepolitik. „Zum ersten Mal hat eine Bundesregierung einen klaren Pfad für einen ökonomisch- und sozialverträglichen und rechtssicheren Kohleausstieg vorgelegt. Energiewende wird jetzt sehr konkret. Das ist weit mehr als das, was vor drei

Ein Service von info.websozis.de