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SPD-Kreistagsfraktion spendet 500 Euro an die Malteser Landshut für die Arbeit der Ehrenamtlichen

Veröffentlicht am 03.01.2020 in Allgemein

Vor knapp vier Jahr haben 16 Ehrenamtliche ihre Ausbildung als Hospizhelfer beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser Landshut und die ersten fünf Hospizbegleiter in der Region begonnen. Mittlerweile sind nun bereits 24 Auszubildende und 10 Begleitungen im Einsatz, um Familien mit Kindern und Jugendlichen, die eine verkürzte Lebenserwartung haben, zu unterstützen. „Diese Ehrenamtlichen, die auch eine umfangreiche Ausbildung absolvieren mussten, haben unseren größten Respekt“, machte der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag von Landshut, Sebastian Hutzenthaler, deutlich.

Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen, dem Neufahrner Bürgermeister Peter Forstner und mit einem Mitglied des Kreisvorstandes Sibylle Entwistle war er bei Malteser-Geschäftsführer Rainer Zollitsch, stellv. Generaloberin der Malteser Ingrid Zollitsch und Rebecca Marchese, der Koordinatorin des Jugendhospizes zu Gast, um sich über die Entwicklung dieser Einrichtung zu informieren. Die SPD-Kreisräte mit stellvertretender Landrätin Christel Engelhard waren nicht mit leeren Händen gekommen: Sie hatte eine Spende ihrer Fraktion dabei, die sie in diesem Jahr – anstelle von Weihnachtskarten – dem Kinder- und Jugendhospizdienst überreichten. Rainer Zollitsch informierte auch über die verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen für ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativversorgung. Zudem freue er sich über verstärktes Interesse am Ehrenamt auch bei jungen Menschen, die bereit sind sich ihrer Freizeit in den Dienst der Malteser zu stellen.

„Dies sei der positive Effekt der breit angelegten Diskussion im Bundestag um die Gesetzesänderungen zur Sterbehilfe gewesen“, machte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller deutlich. Wenn die Politik sich nicht nur mit der bestmöglichen Formulierung der Gesetze sondern mit den einhergehenden Anforderungen der Gesellschaft befasse, könne Positives bewirkt werden. Das Besondere an der ambulanten Hospizbegleitung sei, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Malteser Zeit für die Familien mit Kindern und Jugendlichen nehmen, die eine lebensverkürzende Krankheit haben. Sie unterstützen überall, wo Hilfe nötig ist, und sind Gesprächspartner für die erkrankten Kinder und Jugendlichen, deren Eltern, Geschwister und Freunde und tragen sie so durch die wohl schwierigste Phase ihres Lebens. „Die Spenden werden für die Aus- und Weiterbildung unserer Hospizbegleiter verwendet“, machte Rainer Zollitsch deutlich. „Unsere Ehrenamtlichen bringen viel von ihrer Freizeit ein, deshalb leben wir viel Wert auf eine qualitativ hochwertige Begleitung und Ausbildung“, bedankte er sich bei den SPD-Kreisräten für ihre Spende.

 

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