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Wahlkampf- Motto 2013: „Ois echt"

Veröffentlicht am 16.10.2012 in MdB und MdL

Kandidaten für Bezirks- und Landtag gewählt - Kreisrat Uekermann und Stadtrat Stranninger sind Direktkandidaten für Straubing Stadt und Land

Die SPD im Stimmkreis 209 (Straubing) wählte am Samstagvormittag im Gasthaus Rohrmeier in Feldkirchen als erste Partei im Landkreis ihre Landtags- bzw. Bezirkstagskandidaten: Als Direktkandidaten ziehen Peter Stranninger (Landtag) und Heinz Uekermann (Bezirkstag) in den bevorstehenden Wahlkampf. Am Samstag wurden sie bei der Stimmkreiskonferenz in Feldkirchen mit überzeugender Mehrheit gewählt. SPD-Bezirksvorsit­zende Michael Adam übernahm die Versamm­lungsleitung. So­wohl im Freistaat als auch im Be­zirk gelte es, die schwarze Mehrheit zu brechen, so der Regener Landrat Adam. Dazu Unterbezirksvorsitzender Heinz Uekermann: „Wir sind personell und inhaltlich dazu aufgestellt“. Neben Peter Stranninger und Martin Kreutz (Landtag) wurden Heinz Uekermann und Christine Schrock (Bezirkstag) als Kandidaten für Straubing Stadt und Landkreis gewählt.

Dass die SPD als erste Partei im Landkreis ihren Landtagskandida­ten wählte, hatte seinen Grund. Seit Langem beschäftigt sich die SPD mit der Kandidatenfindung und selten waren die Sozialdemokraten so einig wie dieses Mal. Nachdem bereits vor Kurzem Johanna Uekermann einstimmig als Kandidatin zur Bundestagswahl bestätigt wurde, erfolgten auch die Wahlen zur Landtags- und Bezirkstagswahl in sichtbarer Geschlossenheit. Bereits alle vorausgegangenen Nominierungen auf den unteren Parteiebenen haben Peter Stranninger für die Kandidatur bei der Landtagswahl 2013 vorgeschlagen. „Wir haben mit ihm sicherlich eine gute Wahl getroffen“, gab sich der Unterbezirksvorsitzende Heinz Uekermann überzeugt. Stranninger selbst rief dazu auf, geschlossen in die Wahl zu gehen und geschlossen dafür zu sorgen, die Politik in Bayern zu ändern. Der Straubinger Stadtrat und stell. SPD-Niederbayern-Vositzende Peter Stranninger hat als Nachfolger Reinhold Perlaks keine leichte Aufgabe, das 2008 errungene Mandat für die SPD zu verteidigen. Mit 97,22 Prozent – oder einer Gegenstimme - sprachen ihm die GenossInnen aus Stadt und Landkreis ihr Vertrauen aus.

Stranninger erklärte, als bald zweifacher Vater, gelernter Betriebswirtschaftler und beruflichtätiger Betreuer wisse er, wovon er spreche, wenn es um Familie, Kinder, Schule, Finanzen und soziale Herausforderungen gehe. Als Motto für den Wahlkampf 2013 nannte er „Ois echt". Denn bei ihm und den Kandidaten der SPD sei wirklich alles echt. Seine Bewerbungsrede finden Sie hier!

Zum Listenkandidaten für die Landtagswahl wurde Martin Kreutz einstimmig gewählt. Der 31-Jährige ist Marktrat und Ortsvorsitzender in Mallersdorf-Pfaffenberg und stellvertretender Kreisvorsitzender.

Heinz Uekermann – seit vielen Jahren in seiner Heimat Mitterfels, aber auch im Kreistag politisch engagiert – ist nach Darstellung von Michael Adam ein „Aushängeschild für die SPD“. Der Pädagoge, der aufgrund seines Engagements beim VdK und der Arbeiterwohlfahrt weiß, wo die Probleme liegen, will sich noch intensiver mit der Sozialpolitik auseinandersetzen. Und dafür sei der Bezirk eine wichtige Institution. Doch kein Verständnis zeigte er am Samstag, dass der Bezirk lediglich „Befehlsempfänger“ sei und die Kosten, die ihm vom Land aufgebürdet werden, durch die Kommen über die Bezirksumlage ausgeglichen werden müssten – nur damit der Haushalt des Freistaats ausgeglichen sei. „Die Kommunen tragen die Last, dass das Land entschuldet wird“, kreidete Uekermann der Politik in München an.

Für den Bezirkstag stand neben Heinz Uekermann die Straubinger Stadträtin Christine Schrock als Listenkandidatin zur Wahl. Beide wurden ein­stimmig gewählt. Als Delegierte zur Wahlkreiskonferenz Niederbayern, die am 9. März stattfindet, wurden Johanna und Heinz Uekermann, Christine Schrock und Peter Stranninger gewählt.

In seinem Schlusswort, gratulierte der wegen eines Unfalls verspätet eingetroffene Reinhold Perlak den Kandidaten. Noch nie habe die SPD mit dem Spitzenkandidaten Christian Ude eine so gute Chance gehabt, wie jetzt, die fast 60 Jahre dauernde Alleinherrschaft der CSU zu brechen, erklärte MdL Reinhold Perlak. Diesen Rückenwind sollten die Kandidaten nutzen, so Perlak weiter und bot ihnen seine uneingeschränkte Unterstützung an.

 

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