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Mehr Transparenz in der Gemeindepolitik

Veröffentlicht am 11.03.2020 in Ortsverein

Letzte Wahlveranstaltung der SPD in Mallersdorf

Mallersdorf. Letzten Freitag (28.02.2020)  fand in Mallersdorf der letzte Informationsabend des SPD Ortsverbandes zur Kommunalwahl im März statt. Dabei konnte Ortskandidat Christian Wenzel im Gasthaus Girgner zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen. Nachdem er sich und seine Ziele für die  anstehenden Marktgemeinderatswahlen vorgestellt hatte übergab er das Mikrofon an den Hauptredner des Abends, 3. Bürgermeister und SPD Bürgermeisterkandidat Martin Kreutz.

Dieser stellte in einer engagierten Rede erst sich selbst und seine Motivation für die Kandidatur für das Bürgermeisteramt des Marktes Mallersdorf-Pfaffenberg vor. Er erwähnte, dass er, verheiratet und Vater von 2 Kindern, nach seinem Studium sehr gerne wieder in seinen Heimatort Mallersdorf-Pfaffenberg zurückgekehrt sei. Durch seine mittlerweile 12 Jahre Zugehörigkeit zum Marktgemeinderat, davon 6 Jahre als 3. Bürgermeister, sei er erfahren genug und bringe die geeignete Qualifikation mit, das verantwortungsvolle Amt des 1. Bürgermeisters  bestens auszufüllen.
Er versprach, so Kreutz, auch für mehr Transparenz in der Gemeindepolitik sorgen zu wollen. So könne er nicht verstehen, dass in der aktuellen Diskussion um ein freies Industriegelände in Pfaffenberg immer wieder irgendwelche Daten und Zahlen auftauchen, die niemand nachvollziehen könne. So sei das Gutachten, dass darüber Klarheit schaffen könne, beim jetzigen Bürgermeister unter Verschluss und dürfe nicht einmal vom stellvertretenden Bürgermeister im Amt eingesehen werden. Somit werde natürlich Gerüchten Tür und Tor geöffnet und bringe noch mehr Unruhe in die sowieso schon aufgeheizte Diskussion. Abschließend betonte Kreutz noch, dass er die ausgezeichnete Infrastruktur von Mallersdorf-Pfaffenberg mit seinen Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Krankenhaus und Arztpraxen erhalten und fördern werde.


Im Anschluss an die Rede von Martin Kreutz stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Liste persönlich mit Ihren Beweggründen und Zielen vor.


Zum Schluss kam noch SPD Fraktionsvorsitzender Heinz Lanzendörfer zu Wort. Dieser sagte, dass er mittlerweile seit fast 30 Jahren Marktgemeinderat ist und dies somit sein sechster Wahlkampf sei. Er stellte heraus, dass er diesmal den Umgang der Parteien untereinander bei den Wahlveranstaltungen als äußerst positiv empfinde. Allerdings habe sich der Wahlkampf auch ziemlich geändert. So werde immer mehr auf Show, Events und, in seinen Augen meist oberflächliche, Filmchen in den sozialen Medien Wert gelegt anstatt sachbezogene Diskussionen mit den Leuten zu führen. So finde er es persönlich sehr schade, dass die von den Wirtschaftsförderern geplante Podiumsdiskussion im HDG zwischen den vier Bürgermeisterkandidaten nicht stattfinden kann, da zwei der vier Kandidaten ihre Teilnahme abgelehnt haben. In dieser, so Lanzendörfer erklärend, hätten die Wählerinnen und
Wähler nämlich einen direkten Vergleich der vier Bürgermeisterkandidaten gehabt.

In der anschließenden Diskussionsrunde kamen u.a. Themen wie der Rathausneubau, das abgebrochene E-Werk und der G5-Mobilfunkausbau zur Sprache. 

 

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